KINDERKOMMAZUKUNFT Was tun für die Zukunft unserer Kinder ?!

Der neue Antisemitismus. Drei Leseempfehlungen.

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Vielleicht hat der ein oder andere schon davon gehört, die antisemitisch / judenfeindlich bewegten Straftaten in Deutschland steigen plötzlich wieder an. Ich frage mich, was ist denn mit den Deutschen los? Führt der Rechtsruck etwa dazu, dass Antisemitismus wieder Aufwind bekommt? Ich habe das recherchiert und tatsächlich ist es wohl ganz anders. Dem Anschein nach hängt es mit der Zuwanderung aus der arabisch-muslimischen Welt zusammen.

Der Spiegel schreibt „Wer länger im Nahen Osten zugebracht hat, weiß, dass Antisemitismus dort endemisch und für den Zusammenhalt der Staaten konstitutiv ist“. Bassam Tibi, deutscher Politikwissenschaftler syrischer Herkunft bestätigt das und sagt, „dass viele Zuwanderer eine antisemitische Weltanschauung mitbringen“.

Laut einer vom Bundesinnenministerium beauftragten Studie aus dem Jahr 2007 tendieren muslimische Schüler überdurchschnittlich stark zu antisemitischen Vorurteilen. Von 500 befragten jungen, in Deutschland aufgewachsenen Muslimen stimmten 15,7 % dem Satz zu, dass Menschen jüdischen Glaubens überheblich und geldgierig seien. Das ist fast dreimal so hoch wie in der originär deutschen Altersgruppe. In einer anderen repräsentativen Studie des Berliner Meinungsforschungsinstituts Info GmbH im August 2012 gaben 18 % der in Deutschland lebenden Türken und Deutschtürken an, Juden als minderwertige Menschen zu betrachten.

Ich finde das alarmierend. Seit meiner Kindheit wird mir eingehämmert welche Gräueltaten wir Deutschen den Juden angetan haben. Meine ganze Schulzeit hatte damit zu tun. Ehrlich gesagt, das hat mich auch manchmal genervt. Aber es hat mich auch geprägt. Es hat uns alle gesprägt. Es hat uns demütig gemacht. Ziemlich wahrscheinlich ist das der Grund dafür, warum wir im Gegensatz zu allen anderen Ländern unsere Herzen und Grenzen für Flüchtlinge geöffnet haben.

In Frankreich ist der neue Antisemitismus übrigens schon deutlich fortgeschrittener. Von den rund 500.000 Staatsbürgern jüdischen Glaubens entscheiden sich immer mehr für eine Übersiedlung nach Israel. Obwohl das „Gelobte Land“ vom Gaza-Krieg und von wirtschaftlichen Krisen erschüttert wurde, gab es schon 2013 eine Steigerung der Emigration von 70 Prozent: 2012 wanderten laut Statistik des israelischen Einwanderungsministeriums etwa 1900 Juden nach Israel aus; 2013 waren es 3288;  2015 bereits 7800. Der Grund zumeist: ein Klima von Unsicherheit angesichts von Ablehnung oder offenem Hass.

Menschen jüdischen Glaubens sollen in Deutschland niemals mehr um ihre Sicherheit fürchten müssen. Keiner soll das. Egal ob Christ, Muslim, Jude, Jeside oder Buddhist… Es ist unsere Pflicht das heute sicherzustellen. Und es ist unsere Pflicht, diese Haltung an unsere Kinder weiterzugeben damit sie es für die Zukunft sicherstellen.

Klare Kante ist gefordert statt Verharmlosung und falschem Verständnis. Egal ob gegenüber Neonazi oder Flüchtling.

Um zu verstehen was da passiert, empfehle ich euch die folgenden drei Artikel zu lesen:

http://cicero.de/kultur/islamischer-antisemitismus-nie-wieder

http://www.zeit.de/2017/07/no-go-area-berlin-neukoeln-antisemitismus-juden-muslime-rabbiner

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-antisemitismus-importierter-judenhass-kolumne-a-1065390.html

 

 

 

 

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1 comment

  • Auch ein Tipp: „Abrechnung mit Mohammed „. Von Hamed abd El samad lesen. Es wid klar, wie diese Einstellung im Islam entstand.

By Jante
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