KINDERKOMMAZUKUNFT Was tun für die Zukunft unserer Kinder ?!

Ein Fazit, 5 Tage danach

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Ich bilde mir ein, ihr erwartet von uns auch mal so etwas wie ein Statement zum Ergebnis der Bundestagswahl. Da wir monatelang über nichts anderes geschrieben haben, wäre das durchaus verständlich.

Ich bin nicht überrascht.

Es ging in den letzten vier Wochen nicht ein Tag vorüber an dem ich NICHT die Wahlprognosen gecheckt habe. Von daher war es also so gut wie unmöglich mich am Sonntagabend überraschen zu können. Ich konnte mich also schon ein Weilchen vorher darauf vorbereiten und ganz gelassen der Verkündung durch den netten Herrn Jörg Schönenborn lauschen. Ok, ein winziges „Oha!“ ist mir entwichen. Beim Ergebnis der Grünen. Die habe ich ja schon an der 5% Hürde scheitern sehen.

Ich bin zufrieden.

Mein Wahlziel habe ich erreicht. Und jetzt lasse ich die Katze mal aus dem Sack. Ich habe eine Sympathie zur CDU entwickelt. Nach all den Vergleichen habe ich festgestellt, dass dort die meisten Übereinstimmungen liegen. Die nüchterne pragmatische realitätsnahe Haltung entspricht mir, das idealistische Herz geht mir dabei scheinbar etwas ab. Ich hoffe, die Berliner verzeihen mir wenn ich sage, ich trage gewisse konservative Züge in mir.

Jetzt hatte ich nur ein Problem. Der aktuelle Links-Kurs der CDU gefällt mir garnicht. Wie sie der SPD und den Grünen die Themen wegschnappt und damit der Hauptverursacher für den Einheitsbrei in der Mitte darstellt, das widerspricht mir. Mir widerspricht auch eine 4-Legislaturperioden-Herrschaft. Ich glaube nicht dass man besser wird je länger man etwas macht. Vorallem nicht auf einer solchen Machtposition.

Für diesen Kurs wurde die CDU abgestraft. Millionen von Wählern sind abgewandert. Eine klare Botschaft.

Ich habe Respekt vor der SPD und ihrer klaren Absage zu einer weiteren großen Koalition. Das ist klug in punkto Selbsterhalt und entspricht dem Wählerwillen. Zumindest meinem. Mit der SPD in der Opposition werden Unterschiede zwischen den Volksparteien wieder deutlich, die ja defintiv existieren aber durch die Koalition unsichtbar wurden.

Zum Thema Jamaika habe ich eine ganz klare Erwartungshaltung. Jamaika muss klappen. Punkt. Erstens ist es schlichtweg die einzige Möglichkeit und zweitens die Chance auf zumindest etwas frischen Wind – trotz Dauerbrenner Merkel.

Veränderung in der Luft. Das mag ich.

Es riecht nach Veränderung. Die Volksparteien wurden einmal durchgeschüttelt. Die SPD steckt schon mitten im Erneuerungsprozess  und auch wenn Angela Merkel garnicht weiß, „was sie jetzt ändern sollte“ – Ihre Parteifreunde werden ihrs schon erzählen.

Vorbei ists mit der Ruhe im Bundestag – Es ringen zum ersten Mal sieben Parteien miteinander. Zum ersten Mal ist wahrscheinlich die komplette Gesellschaft von links bis rechts im Bundestag abgebildet. Die Wahlbeteiligung ist wieder gestiegen. Diese Tatsachen würde ich als Erfolg bezeichnen. Es lebe der Pluralismus. Das Herz der Demokratie.

Leichter und seichter.

Ganz ehrlich, ich bin froh dass die Wahl jetzt gelaufen ist. Noch froher ist mein Mann. Den habe ich mit meinem Politikwahn ganz schön was abverlangt. Ich darf jetzt zwei Wochen nicht über Politik sprechen.

Ich freue mich tatsächlich mal wieder über ein paar leichtere und seichtere Themen zu schreiben. Vielleicht gibt es auch mal eine Reiseempfehlung. Oder ich referiere über das Familienbett. Eines habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen – Wieder mehr Witz! Ich finde, meinen letzten Texte waren echt bitterernst. Dabei kann ich doch so lustig sein. Ne? Ich werds beweisen.

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By Jante
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