KINDERKOMMAZUKUNFT Was tun für die Zukunft unserer Kinder ?!

Kita-Broschüre über „sexuelle Vielfalt“

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Der Berliner Senat hat eine Broschüre für ErzieherInnen aufgelegt: „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben.“. Die Bildungsinitiative Queerformat klärt darin über „sexuelle und gleichgeschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“ auf. Die Broschüre beinhaltet Erfahrungsberichte, Praxishilfen und Anregungen für den Kita-Alltag u.a. eine Checkliste „Wie vielfältig ist unsere Einrichtung?“.

Unser Sohn sagte eines Morgens: „Mami, ich will ein Kleid haben.“. Ich holte ein Kleid aus der Schublade und zog es ihm an. Er fand es prima und es war völlig klar, dass er jetzt so in die Kita geht. Seither hatte er noch ein paar Mal seine Freude damit, „sein“ Kleid anzuziehen. Ich empfand diese Situation als völlig normal. Seine Schwester ist seit Weihnachten Aschenbrödel und will ständig Kleider tragen. Und jetzt wollte er eben auch mal Aschenbrödel sein. Oder einfach auch mal ein Kleid haben. Total verständlich, nichts dabei.

Wenn es nach der Broschüre geht, könnte das jetzt ein Zeichen dafür sein, dass mein Sohn vielleicht eine andere sexuelle Identität verspürt, als sein biologisches Geschlecht ihm vorgibt. Könnte, muss nicht. In der Broschüre wird mir geraten, ihn dabei zu unterstützen, das herauszufinden. Also vielleicht mit ihm mal Puppen zu spielen oder andere „klassische Mädchenspiele“.

Wie würde es dann weitergehen? Im nächsten Entwicklungsgespräch in der Kita würde ich das erwähnen und mich mit den ErzieherInnen über das soziale und psychische Geschlecht bzw. die sexuelle Orientierung meines Sohnes austauschen. Wahrscheinlich anhand des Schaubilds in der Broschüre: „Gender Diversity – Von der Zweigeschlechtlichkeit zur Vervielfältigung des Geschlechts“.

Ja, ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Schaubild zukünftig in den Gesprächsleitfaden eines Entwicklungsgespräches aufgenommen wird.

STOP! KEINEN SCHRITT WEITER.

Auf gar keinen Fall wird das so laufen. Hier kommt mein Veto: Niemandem, ja niemandem, gestatte ich es, über irgendein imaginäres Geschlecht meines Sohnes oder meiner Tochter zu sprechen. Ich wehre mich mit Händen und Füßen dagegen, in das kindliche Spiel und Ausprobieren meiner Kinder irgendetwas hineinzuinterpretieren und daraus eine Wissenschaft zu machen.

Es ist wirklich faszinierend, welchen Einfluss die Queer-Community aktuell hat. Die Bildungsinitiative Queerformat und die vom Berliner Senat finanzierte Kita-Broschüre sind ein Paradebeispiel. Queer ist per Definition der Überbegriff für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, die nicht der gesellschaftlichen Norm von Geschlecht und Sexualität entsprechen. Aktuell umfasst sie 7,4% der Deutschen.

Keine andere Minderheit hat im Moment eine so starke Stimme in der Politik. Die Gesellschaft für sexuelle Vielfalt zu sensibilisieren, finde ich richtig. Allerdings sind die „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse der Gender Studies nach wie vor umstritten und gehören für mich deswegen nicht ins Kita-Bildungsprogramm. Und am Schluss ist es glücklicherweise so, dass über 90% der Deutschen ihre sexuelle Identität zweifelsfrei benennen können. Warum sie alle jetzt in eine Identitätskrise werfen wollen?

Toleranz entsteht durch Verständnis, aus Toleranz ensteht Akzeptanz. Das ist die Formel einer vielfältigen Gesellschaft. Wenn wir versuchen, die Auffälligkeiten unserer Kinder neuen Mustern und damit Stereotypen zuzuordnen, ist das das genaue Gegenteil.

Es gibt eine Petition mit der Forderung, die Broschüre zurückzuziehen. Zur Petition.

 

Quellen:

Die Broschüre: http://www.queerformat.de/material/QF-Kita-Handreichung-2018.pdf

https://www.jetzt.de/lgbt/dalia-studie-zu-lgbt-anteil-in-der-bevoelkerung

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article173669189/Berliner-Kita-Broschuere-Sonderfall-wird-zur-erstrebenswerten-Normalitaet-erklaert.html

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By Jante
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