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www.aufstehen.de – neue linke politische Kraft mit Gewicht?

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www.aufstehen.de – klingt irgendwie nach „en marche“, oder? Wird die neue linke Sammlungsbewegung in Deutschland genau so erfolgreich wie „en marche“, die Bewegung des französischen Präsidenten Macron?

Am 4. August ging die Seite www.aufstehen.de online. Die Idee: Anhänger und Mitglieder des linken Politikspektrums, also vor allem SPD, Grüne und Linke tun sich zusammen, um für linke Politik wieder Mehrheiten zu finden. Maßgeblich angestoßen wurde die ganze Sache durch Sarah Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken.

Unterstützt wird die Bewegung unter anderem von Martin Höppner, Politikwissenschaftler. Sollte sich die Bewegung tatsächlich so entwickeln, wie er sich das vorstellt, dann sollte man „Aufstehen“ glaube ich ernst nehmen. Was er schreibt erscheint mir sinnvoll und auch erfolgversprechend…

Martin Höppner begründet seine Unterstützung folgendermaßen. Er sagt, es brauche eine Kraft von außen, also die linke Sammelbewegung, um wieder wirklich soziale Themen zu diskutieren und zu bearbeiten. Es gelte soziale Probleme wie „erschwinglicher Wohnraum, Verschärfung der Konkurrenz im unteren Segment des Arbeitsmarktes, überforderte Lehrer, überfüllte Tafeln“ zu lösen. Weil linke Parteien in Deutschland aktuell aber diese Themen vor allem unter dem Aspekt offene Grenzen, mehr Europa und der Verallgemeinerung des postmodernen, urbanen Lebensstils diskutierten, verlören sie die eigentlichen sozialen Probleme und deren Lösung aus dem Auge. Anstatt eine Lösung für „überfüllte Tafeln“ zu suchen, würde primär die Zugehörigkeitsfrage diskutiert. Wer also feststellt, dass die Tafeln unter anderem deshalb überfüllt sind, weil auch viele Menschen mit Migrationshintergrund dort essen, dem würde sofort die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe, der postmodernen, weltoffenen, urbanen Humanisten abgesprochen. Die eigentliche Frage, wie können sowohl deutsche Bedürftige als auch die mit Migrationshintergrund gut versorgt werden können, würde kaum mehr diskutiert.

Als weiteres Beispiel beschreibt er folgendes: Würde man auf eine hauptsächlich von linken besuchte Feier gehen, sollte man laut Höppner, besser nicht sagen, dass die Bandenkriminalität zunimmt und eine Antwort des Staats fordern. Den Verdacht des Rassismus würde man an diesem Abend nicht mehr los. Im linken Politikspektrum, so Höppner, wird also zu wenig um soziale Inhalte gestritten, und zu viel darum, welche Weltanschauung man vertritt.

Höppner erhofft sich also von der linken Sammelbewegung, dass sich die politische Arbeit mehr auf das lösen sozialer Probleme konzentriert und weniger auf die Zugehörigkeitsfrage.

Sollte der neuen Bewegung dies tatsächlich gelingen, dann kann ich mir gut vorstellen, dass sie viele Anhänger finden wird und so zu einer politischen Kraft mit Gestaltungsmöglichkeit werden kann.

https://www.aufstehen.de/wacht-endlich-auf-aus-dem-linksliberalen-schlaf/

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By Dag
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